Wissenschaft und Meditation

Der Gründer von HeadNap Siegfried Höchst zu den zwei wesentlichen Effekten von HeadNap.

Meditationsstudien zeigen, daß selbst recht kurze Perioden der Achtsamkeitspraxis das seelische Wohlbefinden mehren. Und, dass Mitgefühlsmeditationen – zumindest für manche Menschen – eine noch weiter reichende Wirkung entfalten können.
Dr. Peter Malinowski,
Aus dem Vortrag “Wie fördert Meditation positive psychische Veränderungen”

Die zwei wesentlichen Effekte von HeadNap

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HeadNappen bringt das vegetative Nervensystem ins Gleichgewicht

Einmal der Effekt in unserem vegetativen Nervensystem den sympathischen und parasympathischen Teil betreffend – und der damit verbundenen Weiterleitungen an unser Gehirn und Organsystem über den Nervus Vagus. Den sympathischen Teil bezeichnet man umgangssprachlich als Stressnerv – den parasympathischen Teil als den Ruhenerv. Beide befinden sich im ständigen Ausgleich. So sind wir rein theoretisch in der Lage ein ausgeglichenes Leben zu führen. In der Regel überwiegt heute aber leider der stressige Teil. Daraus ergeben sich laut Weltgesundheitsorganisation WHO fast 90 % aller Krankheiten. Der Grund ist einfach formuliert – die zeitbedingte Daueranspannung raubt den Organen und dem Gehirn die Zeit zur Regeneration.

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HeadNappen stärkt die Zusammenarbeit von rationalem Denken und emotionalem Empfinden

Die direkte Verbindung in die Amygdala – dem Angstzentrum – wird weniger häufig angesprochen. In der Folge schrumpft das Angstzentrum –  Ihre Entscheidungen und das Angstempfinden verändern sich. Die Folgen sind mehr Ruhe und Klarheit in Ihrem Leben  sowie ein Wachstum an emotionaler Intelligenz. Das heißt rationales Denken und emotionales Empfinden arbeiten besser zusammen. Im Volksmund: Herz und Verstand.

Empfehlenswerte Literatur zu den HeadNap-Effekten

Prof. Dr. med. Gerd Schnack

Der große Ruhenerv, Freiburg 2012, Kreuz Verlag

Wir beziehen uns auf seine Ausarbeitungen bezüglich des vegetativen Nervensystem und der Neuroplatizität des Gehirns. Prof. Schnack erklärt sehr kompetent und doch einfach, wie unser vegetatives Nervensystem funktioniert und der große Ruhenerv, der Vagus, steuert. Er hat dies sehr gut neurobiologisch betrachtet und die einzelnen Reaktionen beschrieben. Abgeleitet hat er daraus einen speziellen Ansatz zur Burn Out Prävention.

Jon Kabat-Zinn

Gesund durch Meditation, Frankfurt 2009, Fischer Verlag

Kabat-Zinn hat sicher die zur Zeit meist zitierten Arbeiten zur Achtsamkeit und Meditation geliefert. Seine Forschungen berufen sich auf das von ihm entwickelte MBSR-Achtsamkeitsmodell zur Stressreduzierung. Seine Beobachtungen haben Erstaunliches geliefert, zu Wirkweisen bezüglich Stress, Schmerz, Ängsten und Immunsystem. Das Buch das wir Ihnen empfehlen können:

Daniel Goleman

Der Erfolgsquotient, München 2000, dtv-Verlag

Der Klassiker „Emotionale Intelligenz“ hat sicher ganze Heerscharen von Führungskräften beeinflusst. Hat Daniel Golemann doch aufgezeigt, dass der emotionale Abgleich mit unserem bewussten Denken weit aus erfolgreicher handeln lässt. Auf seinen Ausarbeitungen beruht der EQ – der Emotionale Erfolgsquotient. Dieser ist mittlerweile höher bewertet als der bekannte IQ.

Michael Zimmermann, Christof Spitz, Stefan Schmid

Achtsamkeit erobert die Wissenschaft, Bern 2012, Huber-Verlag

Das Buch gliedert Vorträge von Forschern und Ihren Untersuchungen nach Themen wie: Achtsamkeit: Eine buddhistische Praxis für die Gesellschaft von Heute. Achtsamkeit wirkt. Erkenntnisse der Neurowissenschaft. Achtsamkeit in Medizin und Psychologie bei Schmerzen. Gesundheit und Wohlergehen bei Krebspatienten. Bildung durch Achtsamkeit.

Wissenschaftliche Links

Nervosität & innere Unruhe

  • Ott Ulrich, Meditation für Skeptiker, Ein Neurowissenschaftler erklärt den Weg zum Selbst, München 2010
  • Gard T et al, Pain Attenuation through Mindfulness is Associated with Decreased Cognitive Control and Increased Sensory Processing in the Brain, Cerebral Cortex, 22(11) 2012, zum Abstract
  • Hölzel B et al, Neural mechanism of symptom improvements in generalizes anxiety disorder following mindfulness training, NeuroImage: Clinical, 2:228-458 2013, zum Abstract
  • Hölzel B et al, How does Mindfulness Meditation Work? Proposing Mechanisms of Action from a Conceptual and neural Perspective, Perspectives on Psychological Science,6(6):537-559 2011, zum Abstract
  • Hölzel B et al, Mindfulness practice leads to increases in regional brain gray matter density, Psychiatry Research, Neuroimaging, 191:36-43 2011, zum Abstract
  • Kearney D et al, Loving-kindness meditation for posttraumatic stress disorder, a pilot study. J Trauma Stress, 26(4):426-434 2013, zum Abstract
  • Lazar S et al, Meditation experience is associated with increased cortical thickness, NeuroReport, 16 (17):1893-1897 Nov 2005, zum Abstract
  • Luders E et al, Enhanced brain connectivity in long-term meditation practitioners, NeuroImage, 57:1308-1316 2011, zum Abstract
  • Paganoni G, Cekic M: Age effects on gray matter volume and attentional performance in Zen meditation. Neurobiology of Aging, 28:1623-1627 Jul 2007, zum Abstract
  • van Leeuwen S et al, Age effects on attentional blink performance in meditation, Consciousness and Cognition, 18(3):593-599 Sept 2009, zum Abstract
  • Zeidan F et al, Neural correlates of mindfulness meditation-related anxiety relief, Social Cognitive and Affective Neuroscience) 2013,  zum Abstract

Schmerzen (z. B. Rücken)

  • Dr. Britta Hölzel Diplom-Psychologin, Mindfulness practice leads to increases in regional brain gray matter density, Psychiatry Res, 191(1):36-43 2011 Jan 30, zum Text
  • Dr. Britta Hölzel Diplom-Psychologin, Neural mechanisms of symptom improvements in generalized anxiety disorder following mindfulness training, Neuroimage: Clinical 2:448-458 2013, zum Text
  • Homepage von Britta Hölzel mit Links zu ihren Arbeiten, URL: http://www.nmr.mgh.harvard.edu/~britta/ [Stand: 20.11.2013], zur Webseite
  • Antoine Lutz, Meditation and the Neuroscience of Consciousness, Zelazo Philip David et al (Hg.), Cambridge Handbook of Consciousness, Cambridge 2007, zum Text
  • RJ Davidson, Antoine Lutz, Buddha’s Brain, Neuroplasticity and Meditation, Signal Processing IEEE Signal Process Mag, 25(1):176–174 2008 January 1, zum Text
  • Meditationsforschung im Labor von Sara Lazar,URL: http://www.nmr.mgh.harvard.edu/~lazar/ [Stand: 20.11.2013], zur Webseite
  • Waisman Laboratory for Brain Imaging and Behavior, URL: http://brainimaging.waisman.wisc.edu/ [Stand: 20.11.2013], zur Webseite

Erschöpfung

  • Arbor Seminare, URL: http://www.arbor-seminare.de/lehrerliste [Stand: 15.04.2014] zur Webseite
  • Baer RA, Mindfulness training as a clinical intervention, A conceptual and empirical review, Clinical Psychology, Science & Practice, 10(2):125-143 2003, zum Text
  • Ekman P et al, Buddhist and Psychological Perspectives on Emotions and Well-Being, Current Directions in Psychological Science, 14(2):59-63 2005, zum Text
  • Khoury, B et al, Mindfulness-based therapy, A comprehensive meta-analysis, Clinical Psychology Review, 33(6):763-771 2013, zum Abstract

Einschlafstörungen

  • „Your Brain: Introduction to the Default Mode Network”, kurze Video-Einführung in das Ruhenetzwerk des Gehirns (englisch), [Stand: 15.04.2014], zur Webseite
  • „The Mind Wanders“, Website des Neurowissenschaftlers Jonathan Smallwood zum Thema Tagträume (englisch), [Stand: 15.04.2014], zur Webseite.
  • Brewer, JA et al., Meditation experience is associated with differences in default mode network activity and connectivity, PNAS,108(50):20254-9 2011, zum Text
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